Zwangsverwalter fuer fuenf Firmen ohne Verbindung zur Bewegung
Nach dem Bericht von Furkan Haber vom 16. September 2026 wurden die Zwangsverwalter in denselben Stunden eingesetzt, in denen am 19. August die Razzien liefen. Während Wohnungen durchsucht wurden und die Zentrale der Zeitschrift Furkan Nesli von gepanzerten Fahrzeugen abgeriegelt war, kamen fünf getrennte Privatfirmen unter staatlich eingesetzte Verwalter.
Keine dieser fünf Firmen hat eine finanzielle oder organische Verbindung zur Furkan-Bewegung. Es handelt sich nicht um Einrichtungen der Bewegung, sondern um Unternehmen, die auf eigenen Namen wirtschaften. Ein Urteil gibt es nicht; die Firmen wurden im Ermittlungsstadium der Verfügung ihrer Eigentümer entzogen.
Furkan Haber stellt die Maßnahme neben die weiter bestehenden Kontosperren der Inhaftierten und der unter Hausarrest Stehenden sowie neben die Sperre der Pension von Alparslan Kuytul, die die Lebensgrundlage einer Familie mit fünf Kindern einengt. Die Zwangsverwaltung ist darin kein Einzelfall, sondern Teil finanzieller Maßnahmen, die ohne jedes Urteil wirken.
Quelle: Furkan Haber, 16. September 2026